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12.05.21 - verlinkt und Zeit ergänzt BT: 02Uhr

01.02.21 - Wenige Präzisierungen

Inhaltsverzeichnis

Autor: Dr. med. A. Donas
Version: 01/2020, 01/2021

Studierende

  • Blockstudierende (4. Jahr) und Wahljahrstudierende (6. Studienjahr an der Uni Bern) werden dem Notfall jeweils für 2 Wochen zugeteilt. Sie sollen nur Walk-In-Patienten der Triage- Kategorie 4 und 5 (blau und weiss) selbständig anschauen.
  • Zugewiesene oder chronisch kranke Patienten werden nicht von Studierenden betreut.
  • Die Studierenden besprechen jeden Patienten mit eineR AssistenzärztIn oder bei viel Betrieb auch direkt mit eineR OberärztIn.
  • AA (oder OA) geht das Kind anschauen und kontrolliert relevante Befunde. Berichte müssen, bevor sie abgeschlossen und abgegeben werden, durch AA (oder OA) kontrolliert und visiert werden. 

Bildgebende Untersuchungen

  • Grosse Bitte: Alle geröntgen oder sonographierten (CT/MR...) chirurgischen Patienten im PACS (nächstes Datum Kispi INS) auf der Liste erfassen.
  • Wichtig: im Bezug auf das Röntgen relevante Befunde sowie das Prozedere erfassen und notieren, und (falls besprochen) mit welcheR ChirurgIn es besprochen wurde.

Laborbefunde

  • Das Visieren und Nachverfolgen von Laborresultaten übernimmt der oder die DienstoberärztIn. Im Frühdienst wird die gepoolte InBasket abgearbeitet, sodass nichts vergessen geht.
  • Berichte werden immer abgeschlossen, ungeachtet ausstehender Untersuchungen
  • Die oder der OberärztIn ist um Anpassung des Prozederes und Information an die Familie und den oder die HausarztIn bemüht, falls erforderlich (z.B. kein mikrobielles Wachstum in Urinkultur nach Start AB-Therapie etc.)

Zuweisungsschreiben

Werden oftmals elektronisch übermittelt. Hier kümmert sich der oder die Frühdienst-OÄ um Weiterleitung ans Zentralsekretariat zwecks Einpflegen in LUKiS.

Telefondienstleistungen

Beratungstelefon Kispiphone
unter 0900 554 774 können Eltern/Familien das kostenpflichtige Beratungstelefon der Kinderkliniken anrufen. Dieser Service wird nachts zwischen 02h und 07h von uns erbracht (BT-Sucher 1309).

Die geführten Gespräche werden aufgezeichnet. Folgt dem Gespräch eine ärztliche Kontrolle, wird diese auf der Notfallstation angemeldet.
Ansage: Minutenpreis auf Deutsch /Französisch, Ansage, dass Gespräch aufgezeichnet wird.

Beratung:
- Begrüssung, Nennung des Namens und der Einrichtung
- Anamnese-Erhebung: Immer Beratung, dass telefonische Diagnosestellung immer nur eingeschränkt möglich. Evtl. Frage nach spezifischen Befunden
- Falls möglich: Verdachtsdiagnose nennen
- Beratung bezüglich möglicher Massnahmen/Therapien
- Einschätzung der Dringlichkeit/Gefährdung: z.B. strukturierte Triagierung nach PALS-Kriterien
- Immer Angebot der Vorstellung im Kinder-Notfall bei Verschlechterung/Persistenz der Beschwerden bzw. erneute telefonische Kontaktaufnahme anbieten. Eine von den Eltern gewünschte Konsultation muss stets durchgeführt werden.
- Guidelines unter: hier klicken

Arztzeugnis bei Schulabwesenheiten

Arztzeugnisse sind ein beliebter Grund einer Arztkonsultation. Geregelt ist es im Kt. Luzern so, dass ab dem 4. Abwesenheitstag ein Zeugnis nötig ist (und nicht wie manche Eltern verlangen nach dem allerersten):

Gemäss § 11 Abs. 3 VBV (Verordnung zum Gesetz über die Volksschulbildung) haben die Erziehungsberechtigen die Abwesenheiten ihrer Kinder innert 4 Tagen zu begründen, sonst gelten diese als unentschuldigte Schulversäumnisse. Somit kann die Schulleitung nach 4 Tagen Abwesenheit von den Lernenden bzw. den Erziehungsberechtigten eine Begründung für die Absenz verlangen. Hat die Lehrperson berechtigte Zweifel an der Richtigkeit der Begründung, kann sie ein Arztzeugnis verlangen.

Sportdispensen: Der Kt. Luzern macht neu Anstrengungen, differenziertere Absenzen zu fördern (kein Alles oder Nichts): Informationen hierzu finden sich unter https://www.activdispens.ch/