Appendicitis perforata
23.07.21 - Vorhersage-Tool eingefügt postOp Opiatgebrauch
Autor: Drs. Sonderegger / Büttcher / Zundel
Version: 2016 - aktualisiert Zundel 2026
| Tag | Ernährung | Medikamentöse Behandlung | Allgemeine Behandlung |
| Intraop. / postop. belassen |
-Magensonde - DK auf Verordnung des Operateurs |
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| Ops-Tag | Nahrungskarenz
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Infusion:
- Flüssigkeit, Glucose (2.5g/kgKG) und Elektrolyte - Ersatz laufender Verluste Antibiotika: - Cefuroxim 50mg/kg 8h - Metronidazol 10mg/kg 8h Dauer je nach Verlauf |
-Bilanz -Diureselimite (1ml/kg/h)
-Magensonde offen lassen |
| 1.-2. postop. Tag |
je nach Fördermenge Magensonde und Übelkeit Sobald Peristaltik normalisiert ist und/oder Stuhlgang einsetzt Nahrungsaufbau beginnen mit Tee/ Sirup, Bouillon |
Mobilisation versuchen | |
| 3.-7. postop. Tag |
Kostaufbau weiter nach Wunsch der Patient:in Geschwindigkeit richtet sich nach Verlauf und Befinden |
Infusion: Ggf. parenterale Ernährung
- bei andauerndem Ileus - Magenschutz
Antibiotische Therapie: - Sichtung der Mikrobiologiebefunde - Umstellung nach Erreger und Resistenzprüfung ("gezielte Therapie")- Gegebenenfalls Rücksprache Infektiologie
Antibiotika auf p.o. umstellen wenn: - kein Fieber - 1. Wahl Amox/Clav, wenn sensibel |
Mobilisation: individuell
Labor-Kontrolle :
Entlassung je nach Verlauf |
| > 7. postop. Tag | Kost frei
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Antibiotika stoppen – oder Rücksprache Infektiologie
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